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die andere Sofortbildkamera

Bei der Webseite http://afghanboxcamera.com geht es darum, diese spezielle Fotokultur möglichst umfassend zu dokumentieren und den Fortbestand zu unterstützen.

In Kuba habe ich ein ähnliches Exemplar im Einsatz gesehen, da sind Touristen die klare Zielgruppe, das ist in Afghanistan in der Tat noch ein wenig schwierig... Wir haben beim Trip durch Kuba auch ein Foto von uns machen lassen, die Qualität ist überschaubar und das Foto ist schon nach zwei Jahren ziemlich vergilbt gewesen. Es zählt das Erlebnis und die Erinnerung daran.

Und wer sich selbst versuchen möchte.... es gibt auch eine Bauanleitung für uns. Na denn, fröhliches Basteln in der dunklen Jahreszeit.

FixIt für die Firefly-Softbox


Die Firefly-Softbox kommt bei mir unregelmässig zum Einsatz und natürlich wird sie während der Nichtbenutzung zusammengeklappt und eingepackt. Das führt leider dazu, das sie in der ersten Zeit nach dem Auspacken immer wieder von selbst zusammenklappt, die einem Regenschirm ähnliche Mechanik wird ja durch die Frontbespannung in die "falsche Richtung" gespannt. Eine Arretierung wie beim Regenschirm gibt es leider nicht, das wäre aus meiner Sicht eine sinnvolle Verbesserung der Box. Bei mir kommt jetzt ein kurzes Klettband zum Einsatz, das in der Tasche der Softbox problemlos Platz findet.


das Analoge stirbt ein wenig

Der Jeriko hat einen sehr schönen Artikel zum Ableben des Kodachrome-Films geschrieben. Mir gefällt insbesondere das Video zum Schluss, wo der Entwicklungsprozess dieses Filmes im Detail dargestellt wird. Ich selbst habe nur wenig Kodachromefilme verschossen, mir war schon damals die ganze Abwicklung zu aufwendig. Zu der Zeit war noch ein Labor in der Schweiz aktiv, aber es dauert mir dann doch immer zu lange, ehe die Dias vor mir lagen.

Analoge Filme habe ich noch rumzuliegen, aber alles noch problemlos zu entwickeln, da besteht keine Eile...

Nur ein scheues Reh?

Die berufliche Tätigkeit meiner Frau bringt manchmal wunderliche Objekte ins Haus. Das Reh dort oben ist ein Inventarstück der Stasi-Unterlagen-Behörde und das zweite Foto zeigt den eigentlichen Zweck des Objektes. In dem Hohlraum befand sich eine Minox, die hat die Behöre aber lieber aus dem Objekt genommen. Ich hätte die jedenfalls hier auch gerne gezeigt.


Heutzutage klicken die Hobbyspione sich durch den Angebotskatalog von Pearl....

Zeit für einen neuen Rechner?

Ja, mein Rechner ist alt! Ja, als Betriebssystem ist Windows2000 installiert und Ja, die neuen Anwendungen und die Fotos aus der 500D brauchen immer mehr Zeit zum Bearbeiten. Aber diese Meldungen nehmen gerade deutlich zu und ich sehe nur einen Ausweg...

Ruine

Klassischer Ebayfehlkauf: sparsame Beschreibung und ein Handybildchen bei schlechter Beleuchtung....

Möchte jemand dieses Objekt vor der schwarzen Tonne retten?

Datenrettung nicht möglich!

Also das war so: Nach dem Kauf der neuen Kamera habe ich auch eine neue Speicherkarte gekauft, eine Toshiba mit hoher Geschwindigkeit und 4 GB Pixelplatz. Sie sollte in der Kamera quasi die Standardkarte werden, die vorhandenen sind langsamer und kleiner...
So habe ich über zu Weihnachten Fotos gemacht als der Weihnachtsmann die Geschenke an die Töchter verteilt hat, als die Töchter im Schnee gespielt haben und rodeln waren usw....
Dann habe ich mich noch auf eine abendliche Runde durch das verschneite Altlandsberg gemacht, Stativ und Kamera wurden dabei eifrig genutzt.

Ich war fast wieder zu Hause, wollte noch einmal die Hauptstraße mit Weihnachtsschmuck und Schnee fotografieren, da ging die Kamera einfach aus. Der sonstige AEG-Trick (Ausschalten, Einschalten, Geht wieder) brachte nichts, ein Akkuwechsel (war ja schließlich kalt) auch nicht...

Im PC war die Karte nicht mehr lesbar, die Kamera erholte sich augenblicklich beim Entfernen der Karte...
Da ich ca. 120 Fotos auf der Karte doch retten wollte, habe ich diese voller Hoffnung an einen Datenrettungsdienstleister geschickt. Und der hat heute leider geantwortet:

"Leider können wir Ihnen kein Angebot zur Rettung Ihrer Daten unterbreiten. Trotz intensiver Bemühungen und größtmöglichen technischen Aufwand, ist eine Datenwiederherstellung für uns nicht durchführbar. Aufgrund des nicht auslesbaren Flashspeichers, können wir Ihnen leider keine verwertbaren Dateien anbieten"

Grmmpfff

"entfesselt" Blitzen: per Kabel oder Funk?


Seit die Chinesen günstige Funktransmitter für das Fernauslösen von Blitzen zur Verfügung stellen, macht bei den engagierten Fotografen ein Schlagwort die Runde: Strobist! Ich erkläre das jetzt nicht, Tante Google hilft bei Bedarf. Professionelle Fotografen nutzen solche Lösungen schon lange, aber die Transmitter der Kamerahersteller kosten deutlich mehr als die Chinaprodukte.

Auch ich wollte den Blitz von der Kamera lösen und habe vor einer Weile die Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten für mich abgewogen. Preislich sind die Unterschiede zwischen Kabel (ca. 35 Euro für 4,5 Meter) und etwa 50 Euro für ein Funkauslöserset kaum relevant.

Die Vorteile des Kabels:
- immer verfügbar, keine Batterien notwendig, einfach Anschließen und dann den Blitz wunschgemäß verwenden
- TTL und ETTL (bei Canon) funktionieren vollständig
- keine Einschränkungen bezüglich des Blitzgerätes (sofern er auch sonst zur Kamera passt), die Steuerung des Blitzes ist vollumfänglich über die Kamera möglich.

Die Nachteile des Kabels:
- nur ein Blitz lässt sich anschließen
- Stolperfalle
- Reichweite wird durch die Kabellänge bestimmt (spart Euch das Geld für die 60 cm-Variante!)

Die Vorteile des Funkauslösers und die Nachteile verhalten sich genau umgekehrt:

Pro:
- mehrere Blitze lassen sich mit mehreren Empfängern ansteuern
- keine (realistische) Begrenzung der Reichweite (inzwischen werden 100 Meter überbrückt)
- keine Kabel im Weg

Contra:
- Blitze müssen manuell eingestellt werden, damit sind natürlich auch nur manuell einstellbare Blitze verwendbar. Die Transmitter der Kamerahersteller beherrschen natürlich das volle Programm.
- weitere Batteriegeräte, deren Stromversorgung abgesichert werden muss

Da ich nur ein Gelegenheitsanwender bin und auch nur über einen einfachen (vulgo nicht manuell einstellbaren) Systemblitz von Metz verwende, war die Entscheidung für mich sehr einfach: Kabel! Ein Ergebniss lässt sich hier finden.

Up- oder Downgrade?



In einem früheren Post habe ich es ja ein wenig angekündigt, die 10D sollte ersetzt werden. Gestern kam der Nachfolger an und so habe ich die Gelegenheit die beiden Kameras von Canon, also die 10D und die EOS 500D miteinander zu vergleichen.

Eigentlich ist die 500D mit den dreistelligen Ziffern ja eine Klasse tiefer als die 10D, die richtige Enkelin der 10D innerhalb der EOS-Familie ist die 50D.

Von vorne wirkt die 500er im Vergleich zur 10D sehr klein, beinahe wie ein Spielzeug. Von hinten wechselt für mich der Eindruck, das wird aber insbesondere durch den "riesigen" Monitor der 500D verursacht.

Und ansonsten? Spiegelvorauslösung und Abblendtaste haben beide, einzig das Daumenrad werde ich an der 500er wohl während der Eingewöhnung vermissen...die sonstigen Funktionen wie ISO-Wahl, AF-Feld, Bildansicht und Löschfunktion haben auch jeweils eigenständige Tasten, nur die Lage der einzelnen Tasten ändert sich.

Was meint Ihr: Upgrade oder Downgrade? ;-)

Beobachtungen im Weihnachtsgeschäft

Die EOS 10D soll ersetzt werden, seit ein paar Monaten wälze ich einschlägige Fotozeitschriften und besuche diverse Onlineshops...

Ich schwankte lange zwischen einer EOS 1000D oder einer EOS 500D, habe mich dann aber irgendwann für die EOS 500D als modernere Variante entschieden. Zudem sollte es nicht das dunkle Kit-Objektiv sein, sondern das Sigma 18-50/2,8 oder alternativ die Variante von Tamron 17-50/2,8.

Seit Oktober ist der Preis (zum Beispiel bei Amazon) des Sigmas von ca. 360 Euro auf nunmehr 409 Euro gestiegen, die unverbindliche Preisempfehlung liegt allerdings bei 499 Euro. Gleichzeitig ist es bei immer weniger Shops tatsächlich lieferbar, teilweise werden die Liefertermine schon mit Mitte Januar anzeigt.

Auch bei der EOS 500D ist der Preis bei Amazon leicht angestiegen, dort stieg der Preis von 570 Euro auf aktuell 582 Euro.

Digitale Fotografie - ein kurzer Blick zurück

Ein Spiegelartikel machte mich nachdenklich...wie war das bei mir? Ein Blick in das Ordnerverzeichnis brachte die Erkenntnis, das es bei mir auch im Jahr 200o losging.

Mein Einstieg in die digitale Fotografie und die Fotografie überhaupt war eine kleine Fuji, deren exakte Typbezeichnung ich längst vergessen habe. Die Auflösung und Bildqualität war aus heutiger Sicht schlicht unterirdisch, aber es reichte um mich anzufixen. Ein Bildbeispiel:


Dann folgte eine Ricoh RDC 5300, die Bildqualität war im Vergleich zur Vorgängerin deutlich besser, aber nach heutigen Maßstäben....reden wir besser nicht drüber. Auch hier gibt es ein Bildbeispiel:



Das stellte mich alles nicht so wirklich zufrieden, ich wechselte ins analoge Lager und eine EOS 300 war für einige Jahre mein Begleiter. Irgendwann im Sommer 2005 erwarb ich eine gebrauchte Canon EOS 10D, seitdem hat das Stück brav alles mitgemacht. Dazu gab es die einfachen Canon Powershot-Modelle als kompakte Ergänzung. Inzwischen denke ich für die DSLR aber doch über eine Erneuerung nach.

PS: beide Fotos haben Orginalgröße...

Klammeraffe 2: Manfrotto Superclamp mit Bilora Kugelkopf





Die Manfrotto Superclamp....hmm, was schreibe ich jetzt dazu? Eine sehr solide Klemme, sie kann aufgrund des Doppelbolzens mit oder Stativkopf betrieben werden, ein paar Einsatzmöglichkeiten seht Ihr oben in den Fotos. Sie liefert der Kamera einen sehr soliden Halt, ich werde die Klemme anstelle dieser Experimente nutzen und damit die Kamera erhöht postieren. Ausserdem gefällt mir an der Superclamp, das ich nur zwei Schrauben anziehen muss, damit die Kamera ausgerichtet ist. Bei dem Soligor "Specht" ist da im Vergleich an viel mehr Stellen zu schrauben...

Im Vergleich zum Soligor Specht gibt es zwei Nachteile:
- ein Tischstativ ist die Superclamp nicht
- der Spannbereich ist kleiner, das Soligor kann stärkere Materialen klemmen

Anstelle des Kugelkopfes von Bilora lässt sich natürlich jeder andere vorhandene Stativkopf auf der Superclamp befestigen, ich hatte auch den Getriebeneiger 410 von Manfrotto montiert. Dann ist es allerdings keine besonderes leichte und handliche Kombination mehr.

In der gezeigten Kombination sind ca. 50 Euro zu investieren, aber das variert natürlich in Abhängigkeit von dem gewählten Stativkopf.

Alteisen




Japanisches Alteisen, für 4,68 Euro bei Ebay ersteigert. Genau passend für die überlagerten Soligor-Negativfilme...

Klammeraffe 1: Soligor UTS "Specht"





Normalerweise gibt es ja die übliche Dreibein-Stative. Aber es gibt auch Situationen, da kann man die nicht mitschleppen. Oder sie sind für die gewünschte Position ungeeignet. Dafür gibt es dann kleine Helfer, die Kamera an der gewünschten Postion anklemmen, sofern etwas zum Anklemmen da ist. Die Gorillapods sind ja relativ bekannt, aber es gibt noch andere Alternativen. Die werde ich Euch in ein paar Blogeinträgen vorstellen. Heute geht es um den "Specht" von Soligor. Das Stativ ist aus Aluminium gefertigt und wiegt solide 800 Gramm. Der vorhandene kleine Kugelkopf trägt auch Spiegelreflexkamers, sofern nicht die größeren Teleobjektive zum Einsatz kommen. Das Stativ kann als ganz normales Tischstativ verwendet werden, der Clou ist aber die eigentliche Klemmvorrichtung zwischen zwei der drei Beine. Die Anwendung könnt Ihr ja oben in den Fotos sehen.
Die vielen Klemmstellen und Verstellmöglichkeiten haben mir allerdings nicht so gut gefallen, da muss man an vielen Stellen drehen, bevor die Kamera sicher sitzt und das Motiv im Sucher bleibt.

Für Details klickt Ihr bitte hier, der übliche Versandhandelspreis liegt bei ca. 44 Euro

Demnächst folgen ein paar Fotos und Worte zur Manfrotto Superclamp mit Kugelkopf.

Bildrauschen der Sigma DP1 bei ISO 400


Gestern schneite es! In Nürnberg! Jedenfalls war das der Grund für eine lange Wartezeit, die ich nicht nur mit dem Lesen von Zeitschriften überbrücken wollte. Also habe ich mit der Digi ein wenig herumgespielt, das untere Bild zeigt einen 100%-Ausschnitt aus dem obigen Bild. Die Aufnahmewerte: Blende 4, Belichtungszeit 1/4 Sekunde bei ISO 400, automatische Umwandlung der RAW-Datei in Jpg durch Sigma Photo Pro 3.5.

DSLR im Do-It-Yourself-Kurs?

Wenn man diesem Artikel hier glauben darf, dann kann man sich seinen Digitalen Lichtsammler bald selbst zusammenlöten...
Habe nur meine Zweifel, ob ich das machen würde...

Fundstücke


Habe mal meine Fotokiste (die mit der Ausrüstung drin) aufgeräumt. Oben seht Ihr den Kaufbeleg zur Canon 10D, der Kaufpreis im Jahr 2003 lag bei 1.799,- Euro. Und den Preis der 512MByte-Speicherkarte finde ich heutzutage auch sehr interessant.


Noch ein Fundstück, aber ich bezweifele, dass die noch anerkannt werden...

Erfahrungsbericht Mastkamera






Am Wochenende habe ich bei einer Regatta eine Kamera am Mast eines Segelschiffes hochgezogen. Die Ausrichtung der Kamera in etwa 10 Meter Höhe über dem Wasserspiegel war nur eine grobe Schätzung, das unterste Foto zeigt den korrekten Ausschnitt. Die obigen vier Fotos sind bereits gedreht und beschnitten worden. Mir wäre es natürlich lieber gewesen, wenn der Ausschnitt oben weniger Himmel und unten dafür mehr von den Booten gezeigt hätte.

Fazit: interessante Perspektive, aber noch deutlich verbesserungsfähig. Ich habe da auch schon eine Idee, allerdings muss ich mich dann am Mast hochziehen lassen und dann dort an der Saling die Kamera mit Hilfe einer Manfrotto-Superclamp anbringen.

keine Pixel


Am Wochenende habe ich nur die Sigma DP1 eingepackt und die analoge EOS 30. Bei der Sigma hatte ich die Speicherkarte im Rechner zu Hause vergessen, also wurden an diesem Wochenende Filme belichtet. Bei dem rechten Film bin ich gespannt, auf die Bilder von 0 bis 17 und dann bis 27, hatte den Film mehrfach aus der Kamera genommen und dann immer stückweise weiterverwendet. Und Hendrik meinte zu Recht: Bei analogen Fotos ist das Ergebniss immer eine Überraschung...manchmal weiß man eben nicht mehr so recht, was man aufgenommen hat...

Bausatz für ungewöhnliche Perspektiven Teil 2


Sowas ähnliches kam heute mit der Post....